Diese Enten, drei Reiherenten und eine Stockente, wurden im Hamburger Tierheim großgezogen und
kamen zum Auswildern nach Kasseedorf zum Naturschutzverein.
Die ersten Tage verbrachten sie zum Kennenlernen der neuen Umwelt und der Geräusche - besonders in der Nacht - in der Voliere des NVK.
Dann ging es in ein kleines Gehege auf dem Mühlenteich. Die Reiherenten zeigen hier, wie man als Tauchente den Teichboden aufwühlt und nach Futter sucht, ...
...und die Stockente macht es etwas weniger wild und streckt nur den Hals unter Wasser - das Schwänzchen in die Höh.
Nach einer Woche öffneten wir das Gehege, und die Enten schwammen in die Freiheit. Sie waren gut zu beobachten, da die Gruppe zusammenblieb.
Die nächsten Nächte schliefen sie auf
dem Floß nahe unserem Ufer und
warteten morgens schon auf das Futter.
Manchmal kamen sie auch auf das
Grundstück, watschelten aber stets
nach einem kleinen Rundgang
wieder zurück zum Teich.

Wir reduzierten nach und nach
das Futter, und nach drei Wochen
gab es dann keine Zufütterung mehr.
Wir konnten unsere
kleine "Schnattergruppe"
noch lange auf dem Teich beobachten
und sind sicher, dass sie ihren Weg
in die Freiheit gut geschafft hat.